Predictive Maintenance
Schützt Lieferketten
Laut der International Society of Automation verlieren Fabriken weltweit 5–20 % ihrer Produktionskapazität durch ungeplante Ausfallzeiten. Angesichts zunehmender Lieferkettenunterbrechungen helfen die Predictive-Maintenance-Lösungen von Mitsubishi Electric Herstellern, Anlagenausfälle zu erkennen, bevor sie auftreten, und so die Betriebskontinuität zu gewährleisten.
Studien von Arimo zeigen, dass ein durchschnittliches Werk wöchentlich 15 Stunden durch Ausfallzeiten verliert. Die Produktionslinien sind jährlich mit etwa 20.000 Unterbrechungen konfrontiert. Laut Resilinc nahmen die Produktionsunterbrechungen im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 30 % zu, wobei fabrikspezifische Probleme um 40 % zunahmen. Erstveröffentlichung: 02.07.2025, Ref. ME-EMEA-20250702_EN, Seite 1/7
Höhere Transportkosten und Arbeitskräftemangel haben die Auswirkungen jedes Ausfalls verstärkt. In diesem Umfeld bietet die Vorhersage des Wartungsbedarfs Unternehmen einen erheblichen Vorteil. Vor allem durch die frühzeitige Erkennung eines Fehlers, der im nächsten Wartungsintervall behoben werden kann, was zu einer längeren Maschinenverfügbarkeit führt.
KI-Wartung in Zahlen
„Wenn wir Anlagenausfälle Wochen im Voraus erkennen können, profitiert die gesamte Lieferkette“, erklärt Daniel Sperlich, Strategic Product Manager Controllers bei Mitsubishi Electric Europe. Wir können Ersatzteile für Reparaturen bestellen, die bis zur nächsten geplanten Wartungsphase gelagert werden können. Und wir ermöglichen einen kontinuierlichen, unterbrechungsfreien Produktionsablauf – auch bei fehlenden Ersatzteilen, die sofort benötigt werden. Rafi Ezra, Managing Partner US Industrial Market bei IBM Services, erklärt: KI-gestützte Wartungslösungen können Ausfallzeiten um bis zu 50 %, Ausfälle um 70 % und die Gesamtkosten um 25 % senken.
Branchenreaktion auf die Anforderungen
Mitsubishi Electric hat mehrere Systeme für die vorausschauende Wartung entwickelt. Die Roboter der MELFA FR-Serie mit Smart Plus-Karten überwachen die Leistung und erkennen potenzielle Probleme frühzeitig. Die Servoverstärker Melservo-J5 des Unternehmens nutzen KI, um Verschleiß an kritischen mechanischen Teilen zu erkennen, indem sie Schwingungsmuster, Spannungsänderungen oder Spiel analysieren. Die Wechselrichter der FR-E800-Serie verfügen außerdem über ein Korrosionswarnsystem und eine Lebensdauerdiagnosefunktion zur Überwachung des Komponentenzustands. „Heute ist die Implementierung von Tools für die vorausschauende Wartung nicht mehr nur ein Vorteil, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen“, betont Daniel Sperlich, Strategic Product Manager Controllers bei Mitsubishi Electric. „Unsere Lösungen helfen Herstellern, Probleme zu lösen, bevor sie ihre Produktionslinien beeinträchtigen. Wir bringen Intelligenz dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird: direkt in unsere Anlagen, in die Nähe der Mechanik.“



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