Menschen und Märkte

Intorq und Kendrion gemeinsam gestärkt

Intorq und Kendrion gemeinsam gestärkt

Knapp ein Jahr nach der Akquisition der Intorq GmbH & Co. KG durch die niederländische Unternehmensgruppe Kendrion fällt die Bilanz positiv aus: Die Integration ist sehr gut verlaufen, aus den beiden Unternehmen ist trotz der Einschränkungen durch Corona ein hervorragendes und motiviertes Team geworden. Die Kunden profitieren heute von einem noch umfassenderen Angebot an innovativen und leistungsfähigen Bremsen, das global verfügbar ist.

„Wir haben die Integration von Intorq organisatorisch und strukturell sehr zügig vorangetrieben“, so Dr. Andreas Laschet, Business Unit Director Industrial Brakes bei Kendrion. „Die Marke Intorq gehört nun zur Business Unit Industrial Brakes bei Kendrion. Im Laufe des Jahres hat sich hier ein sehr gutes Team entwickelt, das mit großem Respekt, Vertrauen und Begeisterung zusammenarbeitet.“

Die Geschäftseinheit Industrial Drive Systems von Kendrion war auf Permanentmagnetbremsen, insbesondere für die Industrieautomation und Robotik spezialisiert. Durch den Zusammenschluss mit Intorq ist nun ein Komplettanbieter für elektromagnetische Bremsen, Federkraftbremsen und Kupplungen für industrielle Anwendungen in einer neuen Business Unit Industrial Brakes entstanden. Das Produktportfolio umfasst sowohl kundenspezifische Komplettlösungen als auch standardisierte Katalogprodukte.

Nur wenige Monate nach der Akquisition ergaben sich durch die Corona-Pandemie neue Herausforderungen, nicht zuletzt bezüglich der Integration: Die Kontakt- und Reisebeschränkungen erschwerten das gegenseitige Kennenlernen der Mitarbeiter und eine enge persönliche Zusammenarbeit nicht nur zwischen den zwei Standorten in Villingen und Aerzen, sondern auch mit den weiteren Standorten in Europa, Asien und den USA. Gleichzeitig erschlossen sich aber im Rahmen der schnell umgesetzten Home-Office-Angebote für die Mitarbeiter neue Wege der Kommunikation – die schlussendlich zu einer verbesserten Effizienz in der Zusammenarbeit untereinander wie auch mit den Kunden führten. „Unsere Mitarbeiter haben hier viel Engagement und Kreativität bewiesen“, betont Dr. Andreas Laschet. „Obwohl wir Corona-bedingt Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben, werden wir doch in anderen Aspekten gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“

Inzwischen sei die Integration weit fortgeschritten: Mittels eines neuen Corporate Designs wurden Kendrion und Intorq auch rein optisch vereint; seit November präsentiert man sich zudem auf einer gemeinsamen Webseite. Innerhalb des Unternehmens wurden diverse Abteilungen neu strukturiert und zusammengeführt – so zum Beispiel Vertrieb und Marketing, das Produktmanagement sowie der Bereich Controlling und Finanzen. Im November führten die Mitarbeiter der Business Unit mit der SPS Connect 2020 die erste gemeinsame Messe durch – aufgrund von Corona zwar „nur“ digital, aber trotzdem mit großem Erfolg. „Meilensteine wie dieser lassen mich sehr positiv in die Zukunft sehen“, resümiert Dr. Andreas Laschet. „In 2021 werden wir die erfolgreich gestartete Integration fortführen und unsere Kunden in der gewohnten Weise mit hochqualitativen Produkten sowie optimaler Lieferperformance überzeugen.“