Digitalisierung

Mehr Drive durch Edge-Computing

Mehr Drive durch Edge-Computing

Mehr Drive durch Edge-Computing

Mehr Drive durch Edge-Computing

Mehr Drive durch Edge-Computing

Automatisierungsexperten kennen die Vorteile von Edge-Computing sehr genau und arbeiten vehement daran, die strategische Bedeutung dieses Trends auf die Praxis zu übertragen. Mit Edge-Computing lassen sich die Effizienz und die Nachhaltigkeit von Antriebslösungen steigern. Dabei spielen auch Themen wie Simulation und Virtualisierung eine entscheidende Rolle.

Eine durchgängige Digitalisierung ist der Schlüssel zu effizienter, nachhaltiger und systemorientierter Antriebstechnik. Die damit verbundene Datendurchgängigkeit verleiht der Automatisierung noch mehr Drive und sorgt für transparente Abläufe innerhalb des gesamten Wertschöpfungsprozesses von der Planung über das Engineering bis hin zu Maschinen- und Anlagenbetrieb sowie Services.

Siemens setzt in diesem Zusammenhang auf durchgängige Systemlösungen. Stand im Zuge der Digitalisierungsstrategie anfangs das Steuerungs- und SCADA-Umfeld im Fokus, wird nun verstärkt auch die Feldebene – und damit auch die Antriebstechnik – mit einbezogen. Mit Edge-Computing in der Antriebstechnik erhält die gesamte Automatisierung einen echten Mehrwert. Damit lassen sich die vielfältigen und sehr detaillierten digitalen Informationen, die Antriebe heute schon liefern, künftig noch effizienter nutzen als bisher.

Edge-Computing zur dezentralen Datenvorverarbeitung

Im Unterschied zu zentral ausgerichteten Digitalisierungskonzepten wie Cloud-Computing bedient sich die moderne Antriebstechnik des Edge-Computings. Dabei werden die dezentralen, meist feingranular vorhandenen Informationen der einzelnen Antriebe genutzt, um systembedingte Gesamtbetrachtungen zu ermitteln. Durch eine solche wissensbasierte Vorverarbeitung der vorhandenen Datenmengen, lassen sich Antriebsdaten zu wertvollem Wissen verarbeiten und damit Vorteile auf unterschiedlichen Ebenen erzielen.

Für die Praxis bedeutet das, dass sich mit Edge-Computing time-to-market, Produktivität und Verfügbarkeit steigern lassen, ohne dass in die Steuerungsarchitektur eingegriffen werden muss. Firmeneigenes Wissen wird dabei zur exakten Analyse der Betriebsdaten von Antrieben genutzt und so die Grundlage für die besagte dezentrale Datenvorverarbeitung geschaffen. Wer Edge-Computing systematisch nutzt, kann damit eine intensive Datenanalyse betreiben und erhöht gleichzeitig die Transparenz. In der Folge ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten in Entwicklung, Betrieb und Optimierung – bis hin zu bedarfsorientierten Instandhaltungskonzepten.

Edge-Applikationen sorgen für den einfachen Einstieg in das nächste Level der Digitalisierung elektrischer Antriebe. Auf Industrial-Edge-Plattformen können Hersteller von Maschinen und Anlagen bzw. Betreiber problemlos einzelne Antriebe oder Antriebsgruppen auswerten. Die dezentral ermittelten Ergebnisse lassen sich dann zur Steuerung bzw. der Cloud transferieren, was letztlich Leitungs- und Rechnerressourcen spart.

Vorteile für den gesamten Wertschöpfungsprozess

Sinamics Antriebe von Siemens sowie weitere Feldgeräte profitieren von Edge-Computing. Beispielsweise lässt sich auf diese Weise der Ist-Zustand von Antrieben ermitteln; gleichzeitig können aber auch Vorhersagen zum weiteren Betriebsverlauf getroffen werden. Und mehr noch: Mithilfe dieser gezielten Datenauswertung durch Edge-Computing lassen sich Optimierungen im gesamten Engineering-Prozess durchführen.

Durch die exakte Analyse von Antriebsdaten ist der Schritt zum digitalen Zwilling nur noch ein kleiner. Dadurch entstehen Modelle wie sie bei Simulation und Virtualisierung zum Einsatz kommen – geboren aus der tatsächlichen Praxis.

Die Vorteile von Edge-Computing sind eindeutig: time-to-market-Zyklen lassen sich verkürzen, die Qualität von Automatisierungslösungen erhöhen, die Effizienz von Systemen verbessern – und Fehler werden vermieden.