Drehgeber

EncoderMatch.com – Neues Tool für Instandhalter und MRO-Segment

EncoderMatch.com – Neues Tool für Instandhalter und MRO-Segment

Nach intensiven Vorarbeiten und ausführlichem Beta-Testing mit Usern und Systemintegratoren weltweit ist es so weit. Sensorhersteller Posital hat sein intuitives Online-Tool EncoderMatch.com freigeschaltet. Clou der neuen Web-Plattform, die Suchmaschine bzw. Konfigurator und Bestell-Tool in einem ist und auf das Ersatzteilgeschäft abzielt, ist: Mit ein paar einfachen Klicks finden Instandhalter und technische Einkäufer schnell, sicher und kostengünstig optimal passenden Ersatz für Drehgeber unterschiedlichster Hersteller.

Am Ende eines Besuchs auf dem EncoderMatch-Portal gibt’s für den Anfrager die Information, welches konkrete Produkt aus dem modular aufgebauten Posital-Portfolio („One Million Sensors at Your Fingertips“) sich für den naht- bzw. reibungslosen Gerätetausch eignet. Wird ein kompatibles  Ersatzprodukt gefunden, ist ein detailliertes Datenblatt angehängt. Bestellt werden kann, typisch Posital, ab ‚Losgröße eins’. Gefertigt wird nach Ordereingang in der digitalen Fabrik im polnischen Slubice, die auf ‚Mass Customization’ ausgerichtet ist. Die Lieferzeit liegt in der Regel bei drei Tagen. Noch schneller geht es bei Express-Bestellungen, für die ein 24 h-Service angeboten wird.

„Mit EncoderMatchgehen wir gezielt einen neuen Markt an“, unterstreicht Jörg Paulus, der als General Manager für das Europa-Geschäft von Posital zuständig ist. „Während unsere Kunden sich bislang vor allem aus OEMs der unterschiedlichsten Branchen rekrutierten, erschließen wir unser digitales System gerade für eine völlig neue Zielgruppe – und das global.“ Konkret geht es bei EncoderMatch um den riesigen MRO- bzw. After-Sales-Markt, in dem der Ersatzbedarf für Millionen von weltweit installierten Anbaugebern das Thema ist. Um das Ganze pragmatisch anzugehen, startet Posital seine MRO-Initiative bewusst mit inkrementalen Drehgebern. „Inkrementalgeber, die etwa in Nordamerika für 90%-Markanteil bei Anbau- bzw. Standalone-Encodern stehen, bilden eine starke Basis für den weltweiten Launch von EncoderMatch“, so Paulus.

Entsprechend geht EncoderMatchals Referencing-Tool für Instandhalter mit den Specs von gut 1.5 Millionen Inkrementalgeber-Typen ins Rennen, die aus den Katalogen von mehr als 20 weltweit etablierten Drehgeberherstellern stammen. Blitzschnell gleichen die mit Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelten Algorithmen Parameter wie Auflösung, Schnittstellen, Einbauraum, Wellen- und Flanschmaße oder Schutzart der zu ersetzenden Drehgeber mit dem Datenpool des modular aufgebauten Portfolios von Posital ab, bei dem durch die logische Verlinkung von Funktions-Bausteinen eine millionenfache Produktvarianz erzielt wird. Beim Eintritt in das EncoderMatch-Portal haben die User verschiedene Optionen. Der schnellste Weg zum Ziel führt über die Eingabe des exakten Typenbestellcodes, der in der Regel auf dem Gerät aufgedruckt ist und zentrale Informationen über Aufbau und Funktionsweise enthält. Beim Suchergebnis wird die genaue Übereinstimmung des vorgeschlagenen Ersatzgerätes mit dem Originalgeber ausgewiesen. Alternativ kann auch – ohne genaue Typenkennnung – über die Produktreihe eines spezifischen Herstellers zugegriffen werden, wobei der Anfrager auf den Online-Produktfinder von Posital geführt wird. Als ‚Next Step’ sind hier sämtliche Drehgeber ‚Made by Posital’ gelistet, die das vorgegebene Anforderungsprofil abdecken.

Auch bei EncoderMatch greift eine spezifische Besonderheit des Posital-Systems:  Die punktgenaue und extrem flexible Programmierbarkeit der Inkrementalgeber.  Individuell lassen sich die Geräte auf eine beliebige Pulszahl zwischen 1 und 16.000 und den gewünschten Ausgangspegel (HTL oder TTL) programmieren – und das nicht nur ab Werk, sondern auch nachträglich vor Ort. Eigens hierfür wurde eine kompakte UBIFAST-Konfigurationsbox geschaffen, mit der die Leistungsmerkmale der Geber schnell und bequem durch Software-Anpassungen umfassend modifizierbar sind.

„Mit EncoderMatch haben wir eine spannende Initiative gestartet, die den MRO-Markt ordentlich aufmischt und durch den Wegfall des Zwischenhandels günstigere Kostenstrukturen schafft. Neben dem Preis setzen wir vor allem in Sachen Verfügbarkeit neue Akzente“, so Paulus. „Dies greift auch bei Uralt-Gebern, die längst aus den Katalogen der Originalhersteller verschwunden sind – und bei uns problemlos verfügbar sind.“