Kleinsteuerung

Für ein breiteres Einsatzspektrum

Für ein breiteres Einsatzspektrum

Als leistungsfähige Kleinsteuerung hat sich die Vipa Micro von Yaskawa in vielen Anwendungsbereichen bewährt, in Serien- und Sondermaschinen ebenso wie als zentrale oder dezentrale Steuerung im Anlagenbau oder der Gebäudeautomation. Mit der neuesten Version werden ihre Einsatzmöglichkeiten jetzt noch flexibler: Der Hauptspeicher wurde standardmäßig auf 128 KByte erweitert, sodass jetzt kein Nachrüsten und Upgrade mehr notwendig ist, um größere Projekte zu realisieren.

Der Speicher ist vollständig remanent, also bleiben bei einem Spannungsausfall alle Daten und Zustände ohne weitere Sicherungsmaßnahmen gespeichert. Neben 30 integrierten digitalen E/As sind außerdem jetzt statt einem Analogeingang zwei an Bord, die als 4...20 mA (Strom) oder 0...10 V (Spannung) konfiguriert werden können. Beim Einsatz als Stand-Alone-CPU bieten sich so vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Kompakt, schnell und vielseitig

Die Kleinsteuerung ist mit 72 mm Breite in der Grundversion sehr kompakt und schnell. Die hochperformante Speed7-Technologie sorgt für hohe Taktrate und schnelle Programmabläufe, z. B. für präzise Positionierungen und Regelungsaufgaben. Die Micro ist programmierbar mit dem kostenlosen Speed7 Studio LITE und allen Speed7 Studio Voll-Versionen sowie mit dem Siemens-Simatic Manager und TIA Portal. Der Rückwandbus, der mit einer Geschwindigkeit von 48 Mbit/s sehr kurze Reaktionszeiten ermöglicht, kann bis zu acht zusätzliche Digitale I/O-Module unterstützen. Damit stehen dem Anwender bis zu 158 E/A-Kanäle für seine Automatisierungsaufgaben zur Verfügung.

Praxisgerecht: Anschlusstechnik, Diagnose und Kommunikation

Die Anschlussstecker der Kleinsteuerung sind einzeln abnehmbar. Dank der Push-in-Technik lassen sie sich einfach, schnell und werkzeuglos montieren oder austauschen. Die Federklemmen der Stecker vereinfachen aber nicht nur die Verdrahtung, sondern halten auch Vibrationen stand, was z.B. das Wiederanziehen von Schraubverbindungen überflüssig machen. Die Anordnung der IO-Anzeige-LEDs direkt am zugehörigen Steckerkontakt ermöglicht dem Anwender trotz der hohen Kanaldichte eine einfache und eindeutige Zuordnung der Kanalzustände.

Ein integrierter Webserver erlaubt zudem den Zugriff via Smartphone, Tablet oder Laptop auf Daten, Diagnosen und Statusoberflächen. Die Kleinsteuerung unterstützt über eine Erweiterung Standard-Ethernet-Protokolle wie z. B. Modbus TCP, S7-Kommunikation und Profinet. Mit der Vipa Set Card (VSC) können weitere Funktionalitäten, wie z. B. Feldbusanbindungen, bei Bedarf freigeschaltet werden.