Antriebe

Zukunftssicheres Komplettpaket

Zukunftssicheres Komplettpaket

Tox Pressotechnik launcht eine Lösung für die smarte Fertigung: Das Tox-ElectricDrive Core-System kombiniert die neuen Servopressen mit einem Modul, das Servoumrichter und zentrale Intelligenz der Antriebssteuerung in einem ist. Die Tox-SoftWare vereint die Parametrierung, Bedienung, Prozessüberwachung, Diagnose und Auswertung sowie das Qualitätsdatenmanagement. Ein neues HMI-Panel vereinfacht die Eingabe und Analyse.

Sauber, flexibel und präzise – die Vorteile eines Servoantriebs gegenüber der hydraulischen Alternative sind eindeutig. Zusätzlicher Nutzen entsteht, wenn Prozess- und Qualitätsdaten erfasst und gespeichert werden können. Nun hat die Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG seine servomotorische Antriebspalette grundlegend überarbeitet. Das Tox-PowerModule Core ersetzt den Line-X-Controller und vereint mehrere Funktionen: Servoumrichter und zentrale Schnittstelle zwischen dem ElectricPowerDrive und der Tox-SoftWare. Die Verbindung zum Roboter oder zur übergeordneten SPS erfolgt über eine Feldbus-Schnittstelle.

Die neu implementierte SoftWare löst die bisherigen vier Einzelmodule Server, Worx, HMI und HMI config ab und vereint Parametrierung, Bedienung, Prozessüberwachung, Diagnose und Auswertung sowie Qualitätsdatenmanagement. Sie läuft sowohl auf dem PC des Anwenders als auch auf dem neuen Tox-HMI-Panel. Dieses ist als 10,1-Zoll-Handversion sowie als Einbau- oder Tragarmgerät in 10,1, 13,3 und 21,5 Zoll erhältlich. Die Verbindung zur Anlage erfolgt über Ethernet (TCP).

Datensammler am Antrieb

Eine weitere Neuerung ist die Tox-Edge-Unit. Sie ist die Schnittstelle zwischen Antrieb und PowerModule Core und verfügt über je zwei digitale Ein- und Ausgänge, zwei Analog-Eingänge und einen Encoder-Eingang. Sie sitzt direkt auf den Antriebszylindern der ElectricPowerDrive-Reihe und arbeitet wie eine dezentrale Intelligenz: Sie sammelt Daten und schickt sie gebündelt an das Tox-PowerModule Core. Da zusätzliche Verkabelungen wegfallen, läuft es noch sicherer.

Gleiches gilt für den integrierten Messverstärker – dieser ist Teil der EdgeUnit und sitzt unmittelbar neben den im ElectricPowerDrive integrierten Kraftsensoren, deren Signale er übersetzt. Des Weiteren ist neben einem zusätzlichen Messverstärker für einen externen Kraftsensor auch ein Speicher in die EdgeUnit integriert. Auf ihm sind unter anderem Antriebstyp, Wartungs- und Hubzähler abgelegt. So werden auch beispielsweise die Nennkraft, Seriennummer, Kalibrierfaktor und der Termin für die nächste Schmierung automatisch an das PowerModule Core gemeldet.

Das neue System Tox-ElectricDrive Core ist plug-and-play-fähig und mit wenigen Klicks auf neue Prozesse umgestellt. Neben dem leistungsstarken ElectricPowerDrive umfasst das zukunftssichere Komplettpaket weitere Versionen für verschiedene Anwendungsgebiete, beginnend ab bereits 0,02 Kilonewton Presskraft bis zu 1.000 Kilonewton Presskraft.

 

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