Antriebssysteme
High-End-Fahrsimulation für die Mobilitätsforschung.
Vom Gaming-Lenkrad zum professionellen Forschungs-Simulator: Die Politecnico di Torino hat ihren bestehenden Fahrsimulator mit einem SensoWheel SD-LC und passiven SensoPedals von Sensomotive, der neuen, eigenständigen Marke für Force Feedback Lösungen von Sensodrive ausgestattet. Ziel der Universität war der Aufbau einer realistischeren und präziseren Simulatorumgebung für eine Promotion im Bereich Fahrzeugdynamik – und zugleich die Schaffung einer leistungsfähigen Plattform für zukünftige Master- und PhD-Arbeiten.
Im Mittelpunkt der aktuellen Forschungsaktivitäten stehen sogenannte Driver-in-the-Loop-Experimente. Dabei werden reale Fahrereingaben in einer virtuellen Fahrsimulation erfasst und ausgewertet, um das Zusammenspiel zwischen Mensch, Fahrzeug und Umgebung besser zu verstehen.
Validere Forschungsergebnisse dank Sensomotive Technologie von Sensodrive
Für die durchgeführten Untersuchungen ist die Qualität des haptischen Feedbacks entscheidend. Nur wenn Lenkgefühl, Pedalreaktion und Fahrdynamik realitätsnah abgebildet werden, lassen sich belastbare Aussagen über das Fahrerverhalten treffen. Die zuvor verwendete Gaming-Lösung mit Logitech-Lenkrad konnte diese Anforderungen nicht erfüllen.
Mit dem Wechsel auf die marktführenden Force-Feedback-Produkte von Sensodrive – gebündelt unter der eigenständigen Marke Sensomotive – entstand ein völlig neues Qualitätsniveau. Das SensoWheel SD-LC bietet ein direkt angetriebenes, hochpräzises Force-Feedback-Lenkrad mit exzellenter Regelungstechnik und besonders feinfühliger Drehmomentdarstellung. Ergänzt durch die robusten SensoPedals entsteht ein Simulatoraufbau, der Lenk- und Pedalrückmeldung deutlich realistischer abbildet – und damit eine verlässliche Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen schafft.
Professionelle Integration mit IPG CarMaker
Auch bei der Einbindung in die Simulationsumgebung spielt Sensodrive seine Stärken aus: Das SensoWheel wird offiziell von IPG CarMaker unterstützt und lässt sich über CAN direkt in die Simulationsumgebung integrieren. Im Vergleich zu Gaming-Systemen entsteht dadurch ein deutlich direkteres, präziseres und latenzärmeres Feedback.
Vom Simulator-Upgrade zur Forschungsplattform
Die neue Simulator-Plattform ermöglicht der Politecnico di Torino nicht nur eine realitätsnähere Durchführung der aktuellen Promotion, sondern eröffnet auch langfristig neue Möglichkeiten für Forschung und Lehre. Studierende können unmittelbar erleben, wie Fahrzeugparameter das Lenkfeedback und das fahrdynamische Verhalten beeinflussen. Gleichzeitig lassen sich Datensätze zur Kalibrierung und zum Training von Fahrermodellen erzeugen – sowohl mit klassischen Methoden als auch mit KI-basierten Ansätzen.
Marktführende Force-Feedback-Technologie als Basis
Für die Projektverantwortlichen war vor allem die Kombination aus hoher Hardwarequalität, realistischem Feedback und zuverlässiger Integration entscheidend. Besonders geschätzt wurden die Robustheit der Komponenten sowie die schnelle technische Unterstützung durch Sensodrive.
„Mit den Sensomotive-Produkten konnten wir die Qualität unseres Fahrsimulators deutlich steigern – insbesondere in Bezug auf Realismus, Präzision und Zuverlässigkeit. Das ermöglicht uns belastbarere Experimente und eine professionellere Forschungsumgebung“, so die Einschätzung der Projektverantwortlichen der Politecnico di Torino.
Damit zeigt das Projekt eindrucksvoll, warum Sensodrive bei professionellen Simulator-Lösungen seit Jahren zu den führenden Anbietern zählt: Die Force-Feedback-Produkte des Unternehmens verbinden marktführende Drehmoment-Technologie mit robuster Hardware, einfacher Integration und realitätsnaher Performance – genau dort, wo valide Forschungsergebnisse von der Qualität des haptischen Feedbacks abhängen.
Nächste Schritte: Regelungsstrategien, KI und autonome Fahrzeuge
Zukünftig soll der Simulator für Forschungsaktivitäten rund um fortschrittliche Regelungsstrategien für Elektrofahrzeuge und autonome Fahrzeuge eingesetzt werden. Im Fokus stehen dabei prädiktive Regelungsarchitekturen, die Fahrerverhalten berücksichtigen und sich an unterschiedliche Fahrstile, Fahrzeugtypen und Betriebsbedingungen anpassen können.
Darüber hinaus sollen KI-basierte Algorithmen entwickelt und auf dem Simulator getestet werden, um Fahrerverhalten und Fahrstil in Echtzeit einzuschätzen und vorherzusagen. So wird der mit Sensodrive Hardware ausgestattete Fahrsimulator für die Politecnico di Torino zu einer zukunftsfähigen Plattform für Forschung, Lehre und die Entwicklung intelligenter Mobilitätssysteme.
Kontakt
82234 Weßling
DEUTSCHLAND





















































































































































