Frequenzumrichter

Evolution beim Drei-Level-Frequenzumrichter: aus SD2M wird SD4M

Im Laufe des Jahres 2023 werden die Möglichkeiten der SD4x-Logikplattform auch für die SD4M-Modelle zur Verfügung stehen. Funktionell und regelungstechnisch bieten diese Frequenzumrichter nochmalige Steigerungen.

Ziel ist es, den Kunden die komplette Leistungsbandbreite des SD2M jetzt auch mit den SD4M-Geräten zur Verfügung zu stellen. Hauptvorteile werden vor allem die regelungstechnischen Verbesserungen sowie die Ethernet-basierten Bussysteme sein. Der neue 32-Bit-Prozessor ist bis zu fünfmal schneller und erlaubt somit eine höhere Auflösung und genauere Berechnungen. Dank des Multi-Protokoll-Chips für die am Markt etablierten Ethernet-basierten Schnittstellen und hilfreichen Zusatzfunktionen wie eine Echtzeituhr sind die SD4x-Geräte für die Zukunft gewappnet. Bestandskunden werden natürlich weiterhin den SD2M nutzen können – bei neuen Projekten fällt der Umstieg auf den SD4M jedoch leicht: Abmessungen und Leistungsdaten entsprechen denen der SD2M-Geräte. Der Kunde muss lediglich logikseitig Anpassungen an den neuen Schnittstellen durchführen.

Die Drei-Level-Umrichter SD4M können ihre Vorteile zum Beispiel im Bereich von Turboverdichtern und Turbokompressoren voll ausspielen. Einerseits ist hier die geringe Motorerwärmung in Kombination mit dem hohen Systemwirkungsrad von Nutzen. Letzterer führt bei dem quasi 24/7-Volllast-Betrieb zu nennenswerten Energieeinsparungen und kurzen Return-on- Investment-Zeiten. Im Weiteren bewirkt der Wegfall von Motordrosseln bzw. Sinusfiltern ein kompakteres Bauvolumen und geringere Herstellungskosten des Gesamtsystems.

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Schneider Electric 2022-2023