Linearachsen

Für die ATEX-Zonen 2 und 22

Für die ATEX-Zonen 2 und 22

Für die ATEX-Zonen 2 und 22

Für die ATEX-Zonen 2 und 22

Arbeiten Betriebe mit brennbaren Materialien, spielt Sicherheit für sie eine besondere Rolle. In explosionsgefährdeten Anlagen können nur dafür geeignete Produkte und Komponenten eingesetzt werden. IEF-Werner hat deshalb seine Linearführungen für die Gerätekategorie 3, ATEX-Zonen 2 und 22 ausgelegt Der Konstrukteur weiß damit stets, für welche Umgebung und Temperatur sich eine Komponente eignet und ob er damit den rechtskonformen Explosionsschutz einhält.

Was muss ein Konstrukteur beachten, um Komponenten wie Linearführungen in Anlagen zu verbauen, die in explosionsfähiger Atmosphäre zum Einsatz kommen? „Mit dieser Frage kamen Kunden immer öfter auf uns zu“, sagt Thomas Hettich, Produktmanager bei der IEF-Werner GmbH. „Auf Anfrage liefern wir schon sehr lange unsere Zahnriemen- und Spindelantriebe für den Ex-Schutz-Bereich. In dieser Ausführung eignen sie sich unter anderem für den Einsatz in Zuführungen von Pulverbeschichtungs- und Nasslackierungsanlagen, in der Abfüllung von Chemikalien oder auch in der Batteriezellenmontage – sprich überall dort, wo es im Betrieb kurzzeitig zu einer explosiven Atmosphäre kommen kann. Auslöser sind zum Beispiel brennbare Gase, Dämpfe und Nebel (Ex-Zone 2) sowie explosive Stäube (Ex-Zone 22). Zu den möglichen Zündquellen zählen etwa Oberflächen, die durch ein Warmlaufen von Längsführungen oder Riemenscheiben heiß geworden sind. Weitere Gefahren: mechanisch erzeugte Funken, elektrische Streuströme und statische Elektrizität. „Deshalb sind bei den Zahnriemen- und Spindelantrieben verschiedene Anpassungen für diese Gefahrenzonen notwendig“, beschreibt Hettich.  

IEF-Werner hat für diese Anforderungen entsprechend modifizierte Lineareinheiten in seinem Portfolio. An den Lineareinheiten sind zusätzliche Erdungspunkte angebracht. Separate Erdungsschienen dienen zum Zusammenfassen der Erdungsleitungen. Ergänzende Komponenten wie Klemmenboxen sind ebenfalls für den explosionsgefährdeten Bereich ausgelegt.

„Bei Zahnriemen oder Energieketten achten wir unter anderem auf eine elektrisch leitende Oberfläche. Würde sich diese statisch aufladen, besteht die Gefahr der Funkenbildung“, erklärt Hettich. „Aus diesem Grund setzen wir bei den Spindelantrieben auf Kupplungen aus elektrisch leitenden Elastomeren.“ Verbaut werden nur Planetengetriebe und Motoren mit ausreichendem Schutzniveau.

Zu seiner klassifizierten Komponente erhält jeder Kunde eine Dokumentation mit Zündgefahrenbewertung. Damit kann er die IEF-Komponente in seinem Produktionsprozess sicher einbauen. Durch Anpassung der internen Abläufe, inklusive Checkliste für die interne Fertigungskontrolle, können wir Anfragen und Projekte im ATEX-Bereich jetzt rationeller und sicherer abwickeln als früher“, resümiert Thomas Hettich.

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