Energieeffizienz

Quick-Wins für mehr Energieeffizienz

Quick-Wins für mehr Energieeffizienz
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Quick-Wins für mehr Energieeffizienz

Mehr Sichtbarkeit, mehr Energieeffizienz: Wie sich mit modernen Sanftanlassern und Frequenzumrichtern großes Einsparpotenzial nutzen lässt.

In der Industrie sind Maßnahmen für mehr Energieeffizienz zur Notwendigkeit geworden. Wer es jetzt nicht schafft, bei gleichbleibender Produktqualität und hohem Ausbringungsvolumen, den Energieverbrauch rapide zu senken, wird mittelfristig nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Und das gilt für nahezu sämtliche Branchen. Daher lohnt sich der Blick auf Technologielösungen, die in Industrieumgebungen und Gewerbeimmobilien schon mit einfachen Mitteln große Effizienzgewinne ermöglichen. Dabei geht es um die Sichtbarmachung von ansonsten unsichtbaren Vorgängen, aber auch um einen bedarfsgerechten Einsatz elektrischer Motoren.

Aufwind für die Energieeffizienz

Die gegenwärtige Energiekrise hat dem Thema Energieeffizienz zu neuem Aufwind verholfen. Denn Lösungen zur Effizienzsteigerung erschienen angesichts niedriger Energiepreise lange Zeit nicht sonderlich attraktiv. Wenn es darum ging, CO2-Emissionen zu senken, vertraute man eher auf den Einsatz erneuerbarer Energieträger oder eine partielle Elektrifizierung. Der Grund: Die positiven Folgen von Effizienzmaßnahmen sind häufig nicht so offensichtlich erkennbar, wie es zum Beispiel bei der Elektrifizierung von Autos oder Heizsystemen der Fall ist. Meist geht es um das Betätigen vieler kleiner Stellschrauben, die erst in Summe ihren vollen Wert beweisen. Neben optimierten Techniken zur Wärmedämmung lassen sich vor allem mit einer bedarfsgerechten Motorregelung bemerkenswerte Effizienzgewinne verbuchen.

Effiziente Motorregelung und Sichtbarmachung von Verbräuchen

Ein zentraler Ansatzpunkt zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe sind die vielen elektrischen Antriebe. Circa zwei Fünftel des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland entfallen laut Umweltbundesamt auf elektrische Antriebe und die mit ihnen betriebenen Aggregate. Da insbesondere Pumpen und Lüfterapplikationen meist im Teillastbereich laufen, klassischerweise aber über eine nicht-lineare Kennlinie verfügen, lässt sich hier mithilfe von Sanftanlassern oder Frequenzumrichtern enormes Energiesparpotenzial nutzen. Gerade Sanftanlasser sind, im Unterschied zu Direktstartern, deshalb so energieeffizient, da sie keinen hohen Stromimpuls erzeugen. Der benötigte Anlaufstrom für das Starten eines Motors ist aufgrund der allmählichen Spannungserhöhung deutlich reduziert. So bleibt das Stromnetz vor Spannungseinbrüchen geschützt und Anwender profitieren von mehr Energieeffizienz.

Und es kommt noch etwas hinzu: Moderne Sanftanlasser – etwa der neue Altivar ATS 480 von Tech-Konzern Schneider Electric – sind auch in der Lage, Energiedaten zu erfassen und diese per Feldbusprotokoll an übergeordnete Steuerungs- oder Softwareebenen zu kommunizieren. Mit diesem Grad an Konnektivität sind solche Geräte ein wichtiges Element, um in einer digital vernetzten Automatisierungsarchitektur die Sichtbarkeit des Energieverbrauchs zu erhöhen. Und das ist ein ganz wichtiger Aspekt. Denn Ineffizienzen oder Risiken für die Netzqualität lassen sich nur dann beheben, wenn sie überhaupt erst entdeckt oder lokalisiert werden können, also nicht länger unsichtbar bleiben.

Wie wirksam ist ein Frequenzumrichter?

Neben Sanftanlassern lässt sich auch mit Frequenzumrichtern ein besonders energieeffizienter Betrieb von elektrischen Motoren realisieren. Um Betreibern von Gewerbeimmobilien oder Industrieanlagen die ökologischen sowie ökonomischen Auswirkungen einer Nachrüstung mit einem Frequenzumrichter konkret vor Augen zu führen, hat Schneider Electric das Onlinetool Motor Management Design entwickelt. Das kostenlos nutzbare Programm errechnet auf Basis der Ausgangsbedingungen beim Anwender – z.B. Motordaten und Strompreis – welchen Einfluss der Einsatz eines Frequenzumrichters auf Kategorien wie Energieverbrauch, Return-on-Investment oder CO2-Emissionen hat. So lässt sich zum Beispiel transparent zeigen, dass bei Nachrüstung eines Frequenzumrichters, die Amortisationszeit in typischen Anwendungsfällen in der Regel bei unter einem Jahr liegt.

Werkzeuge wie Motor Management Design übernehmen damit eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Indem sie das wirtschaftliche und ökologische Potenzial einzelner technischer Lösungen sichtbar und verstehbar machen, zeigen sie die Vorteile von Investitionen in entsprechende Technologien auf überzeugende Weise. Oft wird dann klar, dass sich hier bereits mit einfachen Mitteln enorme Effizienzgewinne abschöpfen lassen.

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