Servopressen, Transfersysteme und mehr: Auf der all about automation Friedrichshafen vom 10. - 11. März präsentiert IEF-Werner Teile seiner modularen & individuell gestaltbaren Komponenten & Systemen.
Die flexibel aufgebaute Servopressen-Serie aiPRESS ist in vier Größen – 3, 15, 36 und 100 kN – erhältlich und lässt sich sowohl in automatisierte Fertigungslinien als auch in Handarbeitsplätze integrieren. So können sämtliche kraft- und wegüberwachte Umform-, Füge- und Montageprozesse realisiert werden. Durch die intuitive Presssteuerung aiQ-Control ist eine ständige Qualitätskontrolle bereits ab Werk integriert. Baugruppen lassen sich somit nicht nur in Gut- und Schlechtteile, sondern sogar in verschiedene Qualitätsstufen einteilen. Zur Anbindung an die kundenseitige Systemlandschaft verfügt die Baureihe dabei über mehrere standardisierte Software- und E/A-Schnittstellen.
Aus posyART wird MOVEsystem: IEF-Werner präsentiert sein modulares Transportsystem, das der Automatisierungsspezialist gezielt in drei Anwendungsbereiche weiterentwickelt. Folgende Optionen sind lieferbar: palletMOVE sorgt für den reibungslosen und intelligenten Transport von Produkten auf Werkstückträgern, etwa in Montageanlagen. Mit productMOVE lassen sich Bauteile direkt auf dem Transportriemen fördern, beispielsweise auf Pufferstrecken. Der dritte Bereich ist trayMOVE. Damit können unter anderem in Palettiersystemen Kleinteile in Tiefziehpaletten unterschiedlicher Größen zuverlässig zugeführt werden. Dazu basiert MOVEsystem auf einer klar strukturierten Baukastensystematik, mit der sich Anlagen gezielt und bedarfsgerecht projektieren lassen.
Die Realisierungsmöglichkeiten reichen von der einfachen Lieferung aller Einzelkomponenten über den mechanisch aufgebauten, elektrisch verdrahteten und pneumatisch verschlauchten Umlauf bis hin zum komplett gelieferten und in Betrieb genommenen Umlauf – basierend auf einer Siemens-Steuerung.
Zu den weiteren Exponaten gehört eine speziell adaptierte Linearachse zur Aufnahme eines Roboters – Stichwort: „7. Achse“. In der Montage und auch im Materialhandling kann so der Arbeitsraum des Roboterarms zusätzlich erweitert und damit die Effizienz des Roboters deutlich gesteigert werden.
Die Besonderheit: Achse und Roboter lassen sich über eine gemeinsame Steuerung bewegen. Die mittels Servomotor angetriebene Achse benötigt daher keine eigene, unabhängige Steuerungseinheit. Das spart nicht nur Platz für einen separaten Schaltschrank, sondern auch teuren Programmieraufwand. Dank moderner Einkabeltechnologie reicht eine einzige Leitung vom Schaltschrank zum Motor der 7. Achse. Über das Daisy-Chain-Verfahren können zudem weitere Antriebe – wie etwa Drehtische – nahtlos und platzsparend in das System integriert werden. Die Ansteuerung dieser zusätzlichen Antriebe erfolgt komfortabel über ein URCap für PolyScope. Dies ermöglicht eine einfache und durchgängige Bedienung. Die wirtschaftliche Komplettlösung ist modular und schnell aufgebaut.
Bilder: IEF-Werner GmbH
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