Lineartechnik - Robotik

7. Achse aus Aluminium

7. Achse aus Aluminium
7. Achse aus Aluminium
7. Achse aus Aluminium

Die Indunorm Bewegungstechnik GmbH baut ihr Portfolio in der linearen Bewegungstechnik strategisch aus: Die seit vielen Jahren in eigenen Handlingsystemen bewährte 7. Achse ist ab sofort als Stand-alone-Produkt in einer neu entwickelten Aluminiumvariante in vier Baugrößen erhältlich. Sie ist gezielt für Cobots sowie kleinere und mittlere Robotersysteme konzipiert. Anwender profitieren von einer hohen Flexibilität: Die 7. Achse ist kompatibel mit allen gängigen Robotermarken und nachträglich erweiterbar. Bereits installierte Achsen können durch zusätzliche Segmente verlängert werden, ohne bestehende Anlagen zu ersetzen.

„Mit der neuen Aluminium-7.-Achse erfüllen wir gezielt die Kundenanforderungen an kompaktere und wirtschaftlichere Lösungen für Cobots und leichte Robotersysteme“, sagt Klaus-Dieter Matthes, Geschäftsführer der Indunorm Bewegungstechnik GmbH. 7. Achsen erweitern den Arbeitsbereich von Knickarmrobotern oder Cobots entlang einer linearen Verfahrachse. Dadurch kann ein einzelner Roboter mehrere Stationen bedienen.

Bewährtes Prinzip, neues Produkt

Bei Indunorm ist die Technologie seit mehr als zwei Jahrzehnten Bestandteil kundenspezifischer Automationslösungen. Auslöser für die Neuentwicklung waren konkrete Kundenanfragen. „Wir haben gemerkt, dass unsere etablierten Stahlkonstruktionen für viele Cobot-Anwendungen schlicht überdimensioniert waren – zu groß, zu schwer, zu kostenintensiv“, erläutert Matthes. „Also haben wir eine kompaktere, leichtere und wirtschaftlichere Lösung konstruiert.“

Die Resonanz bestätigt diesen Schritt: In den vergangenen Monaten verzeichnete das Unternehmen eine steigende Nachfrage nach den Aluminiumvarianten. Parallel dazu behält der Lösungsanbieter die bewährten Stahlkonstruktionen in drei Baugrößen im Portfolio. Diese sind für hohe Traglasten und große Robotersysteme bis in den Tonnenbereich ausgelegt.

Wirtschaftliche Vorteile in Automatisierungsprojekten

Der Einsatz einer 7. Achse kann die Installation zusätzlicher Robotersysteme ersetzen oder ergänzen. Einzelne Roboter können mehrere Bearbeitungsstationen bedienen und Produktionsprozesse dadurch effizienter gestalten. „In vielen Projekten liegen die Kosten für eine 7. Achse bei nur etwa 20 bis 25 Prozent eines zusätzlichen Robotersystems“, so Matthes. Neben den Investitionskosten reduziert sich auch der Energiebedarf. Der Steuerungsaufwand ist durch weniger Antriebs- und Reglertechnik deutlich geringer.

Bauweise mit hohen Tragzahlen

Konstruktiv setzt Indunorm auf kugelumlaufgeführte Linearführungen von THK. Im Vergleich zu Laufrollenführungen ermöglichen diese höhere Tragzahlen bei kompaktem Bauraum. „Wir erreichen auf kleinerem Querschnitt höhere Traglasten als viele Wettbewerber“, erklärt Matthes. „Das verschafft unseren Kunden mehr Leistung bei gleichzeitig reduzierter Baugröße.“

Die Systeme sind herstellerunabhängig ausgelegt und kompatibel mit gängigen Robotermarken wie KUKA, FANUC, Yaskawa, Universal Robots oder ABB sowie mit unterschiedlichen Cobot-Lösungen. „Uns ist diese Offenheit wichtig. Unsere 7. Achse soll mit allen gängigen Robotersystemen funktionieren“, erläutert Matthes.

Modularität und validierte Qualität

zentrales Merkmal ist die langfristige Erweiterbarkeit. Bereits installierte Achsen können durch zusätzliche Segmente verlängert werden, ohne bestehende Anlagen zu ersetzen. Produktionssysteme bleiben damit an zukünftige Anforderungen anpassbar. „Wenn ein Kunde heute zehn Meter installiert, kann er in fünf Jahren problemlos weitere Segmente anbauen“, sagt Matthes. Neben der klassischen Bodenmontage sind auch Wand- und Deckeninstallationen möglich.

Alle Baugrößen werden in internen Prüfständen unter realitätsnahen Belastungsbedingungen getestet. Dabei werden Traglast, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Positioniergenauigkeit über lange Zeiträume überprüft. Ziel ist nicht nur die kurzfristige Leistungsfähigkeit, sondern insbesondere die Langzeitstabilität der Positioniergenauigkeit im industriellen Dauerbetrieb. „Eine Achse muss auch nach Jahren im Einsatz noch dieselbe Präzision liefern wie am ersten Tag“, betont Matthes.

Obere Kaiserswerther Straße 17
Duisburg 47249
DEUTSCHLAND
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